Skippertreffen 2006

Selbst wir waren überrascht, dass unser diesjähriges Skippertreffen unter Beteiligung der Wasserschutzpolizei und des Wasser- und Schifffahrtsamtes Aschaffenburg so großen Anklang gefunden hat.
Über 60 Personen durften wir zu diesem Treffen begrüßen. Unter anderem eine Vielzahl von Gästen aus befreundeten Clubs.




 

Seit vielen Jahren schon dabei, war es uns auch dieses Jahr wieder eine Freude Herrn Udo Schwind von der Wasserschutzpolizei Aschaffenburg und Herrn Klaus Dieter Maier vom Wasser- und Schifffahrtsamt Aschaffenburg Abteilung Schifffahrtsangelegenheiten begrüßen zu dürfen.
Ein „neues“ Gesicht im Saal und eine große Ehre für uns, war die Teilnahme von Herrn Elmar Wilde an diesem Treffen.
Herr Wilde ist Sachbereichsleiter sowie stellvertretender Amtsleiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Aschaffenburg. Er hatte ebenfalls ein interessantes Thema für uns mitgebracht.



Betanken von Sportbooten

Herr Schwind begann den Informationsabend mit seinem Thema „Betanken von Sportbooten“.
Vom Betanken an der Tankstelle, über zu verwendende Behälter, Transport von Treibstoff bis hin zum Einfüllen in das Sportboot war alles dabei.
Er erklärte den Unterschied zwischen „Reserve-Treibstoff“ und „Treibstoff zum persönlichen oder häuslichen Gebrauch oder für Freizeit und Sport“.

Als Herr Schwind die Mengen Sprit, welche in einem PKW transportiert werden dürfen, ansprach, waren wir alle erstaunt.




 

Udo Schwind
WSP-Aschaffenburg

Aber bitte, nicht den Sprit in alte Essigkanister füllen und zum Boot bringen sondern nur zugelassene Behältnisse mit entsprechender Kennzeichnung verwenden.

Und ganz wichtig: Alle Vorschriften hierzu beachten!!!



CE Normen und Abwässer

Der Beitrag von Herrn Meier handelte von CE Vorschriften und Abwässern.
Er versorgte uns mit Daten ab wann, welche Vorschriften / geänderte Vorschriften greifen. Hierbei wurde zwischen neuen Booten und bereits betriebenen Booten unterschieden.
Speziell im Hinblick auf Abwässer und Fäkalien.




 

Klaus Dieter Meier
WSA-Aschaffenburg (Schifffahrtsangelegenheiten)

Verhalten beim Schleusen mit der Großschifffahrt

An ein sehr heikles Thema wagte sich Herr Wilde, er referierte über „Verhalten beim Schleusen mit der Großschifffahrt“.
Nach Erläuterungen zum Anmelden bei der Schleuse, dem Verhalten vor und während des Schleusens sowie dem Miteinander zwischen Berufs- und Sportschifffahrt machte er uns darauf aufmerksam, dass die Großschleusen in erster Linie für die Berufsschifffahrt und die Sportbootschleusen für uns da sind.
Selbstverständlich dürften auch die großen Schleusen von uns benutzt werden wenn, z.B. wegen der Größe unseres Sportbootes oder wegen eines Defektes der Sportbootschleuse deren Nutzung nicht möglich ist.




 

Elmar Wilde
WSA-Aschaffenburg (Sachbereichsleiter)

Auch wurde von Ihm angesprochen, dass die Sicherheit beim Schleusen großgeschrieben wird. So haben sich unter anderem alle Boote beim Schleusen vorschriftsmäßig festzumachen und alle Maßnahmen zu ergreifen, damit die Schleusung so reibungslos wie möglich durchgeführt werden kann.

Doch hier stach Herr Wilde in ein „Wespennest“, so dass eine angeregte Diskussion begann.
Wir berichteten Ihm von unseren Erfahrungen mit der Großschifffahrt und dem Schleusenpersonal. Speziell beim Festmachen der Berufsschifffahrt, sieht die Praxis anders aus. Auch die Auslegung des Schleusenpersonals (speziell einer Schleuse unterhalb von Frankfurt) wie breit ein Sportboot sein kann um noch eine Sportbootschleuse benutzen zu „müssen“ differierte gewaltig.
Dennoch muss man sagen, dass wenn es zu Problemen kam, dies Ausnahmefälle waren!
Es sollte jedoch erwähnt werden, dass eine Vielzahl der Schleusungen problemlos ablief und es ein angenehmes Miteinander zwischen Berufsschifffahrt und Sportschifffahrt ist. Auch die Freundlichkeit, die wir als Sportboote vom Schleusenpersonal entgegen gebracht bekommen, sollte positiv erwähnt werden.

Herr Wilde möchte dieses Thema bei seiner nächsten Schichtleiter Besprechung als Tagesordnungspunkt mit aufnehmen und wird diesbezüglich auf „sein“ Schleusenpersonal einwirken.
Uns bat er keine Scheu zu haben, bei gravierenden Problemen, mit Ihm bzw. Herrn Meier Verbindung aufzunehmen.

Als Resümee für uns ist anzumerken, dass das „A“ und „O“ einer jeden Schleusung die Kommunikation zwischen Schleusenpersonal und Skipper ist!

Eine Bitte von uns an alle Skipper beim Ansprechen der Schleusenmeister:
„wie Ihr in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder heraus“!

Und wir sind alle nur Menschen und jeder hat auch einmal einen schlechten Tag!!!



Zu guter letzt

Der Abend war sehr informativ und endete mit einem gemütlichen Beisammensein. Mit Hinblick auf 2007, würden wir uns wieder über eine rege Teilnahme an unserem Skippertreffen mit der WSP und dem WSA freuen.



Ausbildung zum Rettunsschwimmer
Information zur Vogelgrippe