Information zur Vogelgrippe

Vorsichtsmaßnahmen auf Steganlagen und Booten




1. Allgemeines

Die Vogelgrippe ist eine Infektionskrankheit von Geflügel, die von Viren hervorgerufen wird und insbesondere bei Hausgeflügel meist tödlich verläuft. In letzter Zeit hat sich ein Virustyp zunächst in Asien verbreitet und dort viele Tiere infiziert. Inzwischen wurde das Virus aktuell auch in Deutschland bei Wasservögel nachgewiesen.



2. Infektionsgefahr

Infektionen des Menschen mit Influenzaviren des Geflügels sind selten, bei intensiven Kontakt mit kranken Tieren oder deren Ausscheidungen aber möglich.
Der Erreger wird vor allem durch Kot und Sekrete kranker Tiere übertragen.



3. Schutzmaßnahmen

Vermeidung des Kontakts mit infizierten oder infektionsverdächtigen Tieren (evtl. an Steganlagen angeschwemmte Tiere nicht selbst bergen und nicht berühren; beim Auffinden toter oder kranker Wasservögel das Veterinäramt Aschaffenburg verständigen, welches für das Einsammeln zuständig ist – Telefon 06021/3098-303 oder die Polizei in Aschaffenburg – Telefon 06021/857-0 oder die WSP – Tel. 06021/857- 2681).
Vermeidung des Kontakts mit Ausscheidungen von infizierten oder infektionsverdächtigen Tieren (gilt vor allem in Zusammenhang mit Ausscheidungen von Wasservögel auf der Steganlage; Entfernung von Kot unter Beachtung der Vorsichtsmaßnahmen; Reinigung und Desinfektion von Haustieren, die damit in Kontakt kommen; Reinigung und Desinfektion von Schuhwerk; gegen Viren wirksames Desinfektionsmittel benutzen. (keine Lebensmittel auf der Anlage bzw. auf dem Boden abstellen).
Nach eventuellen Kontakt: kein Rauchen, Essen, Trinken – erst Händewaschen! Bei evtl. Kontakt (auch Reinigungsmaßnahmen) Einmalhandschuhe tragen. (Einmalhandschuhe auf den Booten und auf der Steganlage vorrätig halten)
Desinfektion von Handschuhen und Schuhen nach Kontakt mit infektionsverdächtigem Material (Reinigung und ggf. Desinfektion der Schuhe , insbesondere dann wenn zuvor in Ausscheidungen getreten wurde; besondere Vorsicht wenn die Anlage barfuss betreten wird,).
Händedesinfektion vor und nach dem Ablegen der Einmal-Handschuhe.
Nach einem fraglichen Kontakt sollte ggf. ein Arzt aufgesucht werden.


Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Allgemeine und weitergehende Informationen zum Thema Vogelgrippe können Sie auch Veröffentlichungen imInternet, (z.B. der Seite des Bayer. Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit undVerbraucherschutz www.stmugv.bayern.de) und anderen Publikationen entnehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Daniel
(Polizeihauptkommissar)



Informationen des BMELV zur Vogelgrippe

Grundsätzlich ist festzustellen, dass es sich in erster Linie um ein tierpathogenes Virus handelt; das heißt, der Erreger ist nur sehr schwer auf den Menschen übertragbar, so dass bei den uns gegebenen Umständen (im Vergleich zu Asien, wo die Menschen in enger Nachbarschaft mit ihren Tieren leben) das Risiko einer Infektion nicht sonderlich hoch ist.

Hinweise, dass H5N1 auf Hunde übertragbar ist, gibt es derzeit nicht.

Quelle: http://vogelgrippe.bmelv.de




 

Deshalb unsere eindringliche Bitte:

Keine Schwäne und Enten füttern !!!

Das füttern lockt die Tiere an und sie fühlen sich bei uns wohl - dies ist zu vermeiden!
Unternehmt alles um sie von der Steganlage fernzuhalten so dass, diese von Ihnen nicht als Nachtlager bzw. Toilette benutzt wird.
Jeder muss mithelfen und sollte die Hinterlassenschaften der Tier mit Wasser wegspülen!
Nur so lässt sich das Risiko einer Infektion minimieren.



Skippertreffen 2006