Von "Ascapha" zu "Aschaffenburg"

Von "Ascapha" zu "Aschaffenburg"

Aschaffenburg, kreisfreie Stadt in Unterfranken im Freistaat Bayern.
Der Ort wurde als Ascapha Ende des 5. Jahrhunderts erwähnt.
Um 957 entstanden Stift und Stadt.
974 wurde Ascaffinburg in einer Schenkungsurkunde von Kaiser Otto II. genannt, im folgenden Jahr bereits als Stadt bezeichnet.
Das Gebiet um Aschaffenburg, zunächst an Schwaben gelangt, gehörte vom 10. bis 11. Jahrhundert bis zur Säkularisation zu Mainz und war zeitweise Residenz der Kurfürsten und Fürstbischöfe von Mainz.
1447 hatte der Aschaffenburger Fürstentag sich für den Papst und gegen das Baseler Konzil erklärt und damit das Wiener Konkordat von 1448 vorbereitet.
Ab 1803 bestand für einige Jahre das Fürstentum Aschaffenburg, das 1810 zum Großherzogtum Frankfurt, dann zu Österreich und schließlich mit dem Vertrag von Paris 1814 vorläufig, 1816 endgültig zu Bayern kam.
Aschaffenburg ist 62,76 km² groß und hat 66 997 Einwohner (1998). Die Straße wurde bereits 1896 benannt, der zu Wilmersdorf gehörende nördliche Abschnitt, bis dahin Sadowastraße, erhielt am 20.8.1906 ebenfalls diesen Namen.